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  • February 7, 2018
  • By IACDE
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IACDE Germany Annual Meeting 2018: Passform heute und morgen: Vom Maßband zur Digitalisierung.

 

 

German Chapter delegates were provided with profound textile research and development insights in this year‘s Annual Meeting.

IACDE Germany Annual MeetingIACDE Germany Annual MeetingDevelopment of fitting is crucial. So are education and qualification.

The Annual Meeting 2018 at the Hohenstein Institute in Bönnigheim and at Hotel Nestor in Ludwigsburg, Southern Germany, was a very fruitful meeting and an „eye-opener“ for every participant on the dynamic landscape of qualifications and certification as well as on research and development of fitting.

 

 

 

 

 

During the two days, there have been 3 main conclusions:

  1. Hohenstein Insitute is much more than an institute for testing and certification. It has become to a Clothing Technology specialist.
  2. It offers a huge expertise & support around Pattern and Fitting Service: Rangi ng from product idea to market launch, from Development and Design to “ready for Production” services as well as global and international Production Monitoring.
  3. For IACDE GERMANY and its partner companies, the cooperation in mind with Hohenstein Institute is going to continue. It is of key importance to advance the future agenda of textile and garment product development and meet the challenges ahead.

 

On Friday afternoon, after the excursion to Hohtenstein, the participants set out to Stuttgart- Zuffenhausen to visit the factory and museum of one of the leading and successful car brand, Porsche.

The Saturday Morning was full of impassioned speakers and workshops: Beate Urban, Stephanie Brenner and Simone Morlock from Hohenstein Institute gave professional insights in Fit development and cutting under the title of product development made by Hohenstein. The workshops were followed by a lively discussion and questions and answers.

IACDE member Anke Rissiek from Human Solutions gave a reality check about Fit development of the future.

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Inspiring and a wrap up of the meeting was also the very well guided walking tour through Ludwigsburg, the attractive, modern and vibrant Baroque city.

The delegates have learned a lot in those days. Main takeaway was the lesson that we should make sure to keep the process continuing, to cooperate and exchange expertise and know how.

It was again a very fruitful Annual Meeting with great potential for the year ahead!

You can find the presentations in our knowledge base!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

IACDE Deutschland -  Jahrestagung vom  25.-27. Januar 2018

 

Der deutsche Club hat sich in diesem Jahr in Ludwigsburg nahe Stuttgart getroffen.

Die Tagung im schönen Hotel Nestor begann wie gewohnt am Donnerstagabend mit der Mitgliederversammlung. Alles überlagerndes Thema war die Beitragserhöhung für ordentliche Mitglieder, die während der Sitzung sehr kontrovers und intensiv diskutiert wurde. In der anschließenden Abstimmung durch die Mitgliederversammlung wurde der Beitragserhöhung beschlossen und ist somit in Kraft getreten.

Am Freitagmorgen brachen wir mit dem Bus nach Bönningheim auf um das HOHENSTEIN Institute zu besuchen. Exponiert auf einer Anhöhe gelegen und dominiert durch das Schloss, welches den Ursprung des  Unternehmens bildet, waren wir sehr beeindruckt, welche Dimension HOHENSTEIN hat. Die meisten von uns verknüpften ein paar Schlagwörter wie Warenprüfung, Ökotex oder  Passformprüfung mit dem Institute. In den spannenden Vortrag von Prof. Dr. Mecheels, der Hohenstein in dritter Generation leitet und einige historische Einblicke lieferte um die aktuelle Ausrichtung einordnen zu können gab Dr. Timo Hammer uns tiefere Einblicke in die Kooperationen, die Hohenstein in der Industrie hat und in welchen unterschiedlichen Disziplinen das Unternehmen unterwegs ist. Mit 600 Angestellten in Bönningheim und 300 Angestellten in der Welt verteilt,  gehört HOHENSTEIN zu den “hidden Champions“ des deutschen Mittelstands!

Im Anschluss an die Vorträge hatten wir noch eine Führung über das Gelände mit dem Besuch von drei ausgewählten Stationen, wo uns mit viel Engagement die jeweiligen Themen nahegebracht wurden, sei es Waschprüfverfahren für die Waschmittel –und Waschmaschinenindustrie oder auch die Entwicklung von Textilien ,die komplett biologisch abbaubar sind. Daneben natürlich das riesige Feld der chemischen Prüfung von Textilien, abhängig von den jeweiligen Prüfparametern. Leider war das Programm so mit spannenden Inhalten gefüllt, dass wir den Vortrag von Frau Off leider unterbrechen mussten um zeitlich nicht völlig aus dem Ruder zu laufen, schade.

Nach einem gemeinsamen Imbiss sind wir sehr zufrieden nach Stuttgart-Zuffenhausen aufgebrochen. Bei S-Zuffenhausen fällt einem sofort ein Name ein:  PORSCHE

Ein Teil unser Gruppe hatte das Glück an einer Werksführung teilnehmen zu können. Da Porsche sich inmitten einer vitalen Stadt befindet und ständige Umbauten vorgenommen werden um dem  Wachstum des Unternehmens gerecht zu werden, ist das Werk sehr verzweigt. Aktuell ist ein Neubau für die Produktion von Elektroautos die größte Herausforderung. Porsche arbeitet, auch wenn in vielen Bereichen die Möglichkeiten der Automation genutzt werden, mit einem großem Personalstamm. Dem Luxus-Anspruch sowie dem hohen Grad an Individua-lisierung kann dadurch jederzeit Rechnung getragen werden. Es war spannend die Montage der Fahrzeuge zu beobachten, gebaut werden in Zuffenhausen der 911, Boxster und Cayman sowie Unikate für den Motorsport. Uns Freunde des Textilem hat natürlich auch die Bearbeitung des Leders für Sitz, Armaturenbrett und Interiour sehr interessiert.  Im Porsche Museum selbst haben wir dann andächtig die kraftstrotzenden Kunstwerke aus dem Hause Porsche bewundert, bekannt nicht nur aus dem Autorennsport, sondern auch durch die berühmten Fahrer wie zum Beispiel James Dean, der in einem Porsche 550 Spyder ums Leben kam.

Der Samstag Vormittag stand dann unter dem Zeichen der fachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Passform in seiner ganzen Vielschichtigkeit. Beate Urban, Stephanie Brenner und Simone Morlock vom Hohenstein Institute erlaubten uns Einblicke in ihre Arbeit. Von der Forschung, d.h. Erarbeitung von Größentabellen basierend auf den Daten von 3D Scans über die Passformprüfung, abhängig von der Zieldefinition bis zur schnitttech-nischen Umsetzung der Erkenntnisse. Diese Präsentationen hatten einen regen Erfahrungsaustausch zur Folge, da uns diese Themen alle tagtäglich berühren und stets neue Herausforderungen an uns stellen. Interessant in diesem Zusammenhang auch der Hinweis, dass Hohenstein viele Workshops zu den unterschiedlichsten Themenfeldern anbietet. Wir freune uns auf den weiteren Austausch!

Daran anschließend gewährte uns Clubmitglied Anke Rissiek von Human Solutions einen Ausblick auf die zukünftige Produktentwicklung in der Bekleidung . Die 3D Technologie ist mittlerweile in vielen unser angeschlossenen Unternehmen zur Design und Passformentwicklung angekommen, die Nutzung der Möglichkeiten, die damit verknüpft sind, stecken allerdings in vielen Firmen noch in den Kinderschuhen. Die Kommunikation, direkt auf Basis der 3D Simulation unter Eliminierung der physikalischen Muster ist eine Anforderung, der wir uns zukünftig stellen müssen um den immer kürzeren Lieferzeiten gerecht zu werden. Da Frau Rissiek diese Thema schon lange Zeit bei Human Solutions betreut sind wir stets dankbar, dass sie uns an den neuesten Überlegungen, Trends und Tendenzen teilhaben lässt. Unnötig zu erwähnen, dass auch dieser Themenkomplex eine rege Diskussion zur Folge hatte.

Als gelungenen Abschluss kann man die inspirierende Stadtführung durch Ludwigsburg bezeichnen.Unser Guide hat uns die schöne Stadt nahegebracht, das freundlich Wetter tat ein Übriges. So bleibt zu konstatieren, dass wir erneut eine sehr spannende Jahrestagung hatten und die Teilnehmer mit vielen neuen Ideen, die sicher in ihrer Fülle zuhause erst einmal sortiert werden müssen, die Heimreise antraten.

Wir freuen uns auf die weiteren Aktivitäten in 2018 und hoffen auf eine ähnlich gute Beteiligung, die aus Sicht des Präsidiums ein Indiz dafür ist, dass die Themen richtig gesetzt sind.

 

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